Über mich

Thomas Lisowsky

Autorenfoto von Michael Schilhansl

Hallo!
Ich bin Thomas Lisowsky, gebürtiger Berliner. Nach einem Bachelorstudium in Chemnitz (“Was ist das denn?” / “Was, das gibt es immernoch?”) hat es mich vor einiger Zeit auch wieder zurück in die Hauptstadt gezogen.
Was ich da tue? Freiberuflich an Romanen schriftstellern, im Büro von Videospiel-Entwicklern als Autor arbeiten – was bald durch einen Master-Studiengang an der TU Berlin im Master Medienwissenschaft abgelöst wird -, und in meiner Freizeit bin ich in einer Schauspielgruppe und probiere ab und an einige neue Sportarten aus. Bild siehe rechts (man beachte die Fußballer im Hintergrund. Autor beim Fechten!
Kurz nach dem Foto prallte ein Fußball sehr dicht und sehr heftig neben mir gegen die Wand…).
Außerdem bin ich seit meiner Jugend begeisterter Rollenspieler und vor allem bei Dungeons & Dragons als Spielleiter aktiv.

Kleine Autoren-Chronologie

Geschichten und andere Welten haben mich schon immer fasziniert. Meine Schriftsteller-Karriere begann eigentlich in der Grundschule, als ich die letzten fünfzig Seiten aus Michael Crichtons Jurassic Park riss und ein eigenes, eine DIN-A5-Seite umfassendes Ende schrieb, bei dem sich Dinosaurier und Menschen bei Pommes Frites und Softeis versöhnten.
Nebenbei habe ich Wolfgang Hohlbeins fantastische Romane verschlungen, später kamen mit Super Nintendo und PC auch noch digitale Geschichten hinzu.
Ich liebte die Helden, auf dem Papier, auf dem Bildschirm, und auf der Kinoleinwand. Die Helden, die eigentlich nur gewöhnliche Menschen waren wie ich, aber die Mut im Herzen trugen und sich im Angesicht der Gefahr nicht zusammenkauerten, sondern aufstanden und sich ihr entgegenstellten.
Von diesen Helden wollte ich erzählen, und so begann ich irgendwann zwischen 18 und 20, jeden Morgen eine Stunde beiseite zu legen, um an Geschichten über diese Helden zu arbeiten (wenn Leute mich fragen, gebe ich immer eine Zahl zwischen 18 und 20, und um mich nicht in meinem Gewirr aus Lügen zu verfangen, gebe ich es jetzt endlich zu: Ich habe nicht mehr die geringste Ahnung, wann genau es anfing). Meinen ersten Roman schickte ich gleich stolz an die Literaturagentur Schmidt & Abrahams und wartete auf einen Vertrag – stattdessen kam mit “Sehr geehrter Herr Lisowsky…” eine Standardabsage.
Zurecht, denn heute würde ich draußen wohl nur noch mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze herumlaufen, wenn mein “Werk” damals bekannt geworden wäre…
Also übte ich weiter, jeden Morgen eine Stunde. Mehrere Romane kamen dabei heraus, und ich besaß mittlerweile durchaus die Selbstwahrnehmung, zu wissen, dass keiner davon gut genug wäre, um es damit noch einmal bei Schmidt & Abrahams zu versuchen. Aber ich wollte dorthin, allein schon, weil ich wusste, dass der renommierte Christoph Hardebusch ebenfalls von ihnen vertreten wurde.
In der Zwischenzeit gewann ich mit einer Kurzgeschichte den ZEIT Campus-Literaturpreis 2011Joseph Campbell: The hero with a thousand faces, der mir die Kassen füllte, und mich mit Stolz geschwellter Brust über den Campus stolzieren ließ, aber nicht meinen Wunsch erfüllte: von Helden zu erzählen, und diese Geschichten unter die Menschen zu bringen. Ein Held braucht mehr Platz als eine Kurzgeschichte hat. Um den Helden trotzdem nahe zu sein, schrieb ich auch meine Bachelor-Arbeit über Helden, und Joseph Campbells “The hero with a thousand faces”.
Ende 2011 war es dann soweit. Ich versuchte es noch einmal.
Ich korrigierte, wie ich noch nie in meinem Leben korrigiert hatte, und schickte ein Fantasy-Manuskript an Schmidt & Abrahams.
Nach einigen Wochen erreichte mich eine E-Mail. “Sehr geehrter…”
Es war eine Absage.
Aber keine Standardabsage! Da waren mehr Zeilen in der Mail, Zeilen, die mir erklärten, dass mein Manuskript Potential hatte, dass es aber aktuell schwierig auf dem Markt sei.
Ich schrieb zurück. Dass das in Ordnung sei, dass ich sowieso weitermachen würde mit dem Schreiben – aber wenn sie mich ablehnten, müssten sie mir zumindest sagen, was ich beim nächsten Manuskript anders machen müsste, um sie so richtig vom Hocker zu hauen.
Lange Wochen lang geschah nichts.Literaturagentur Schmidt & Abrahams
Dann eine Mail. Mein Manuskript sei noch einmal in die Besprechungsrunde genommen worden, und die Agenten hatten entschieden, mir einen Vertrag anzubieten.
Ich glaube, ich habe eine Woche lang durchgelächelt (und das ist anstrengend für die Gesichtsmuskeln).

Das ist meine Geschichte, und ich bin noch heute sehr glücklich mit meiner Agentur.
Inzwischen ist mein erster Roman als eBook beim Verlag dotbooks unter dem Titel Magie der Schatten erschienen, außerdem gibt es für euren Rechner oder Laptop das Spiel Das Schwarze Auge: Demonicon, an dem ich knapp drei Jahre mitgearbeitet habe, und im Februar 2014 wird meine Fantasy-Serie Die Schwerter starten. Und aktuell arbeite ich neben meinem Studium der Medienwissenschaft auch an einem Thriller – ganz ohne Fantasy, aber mit Helden, die größer sind denn je. : )

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